Beichtgelegenheit - Beichte

Einführung

Es ist nicht modern zu beichten: es ist vielleicht schwierig und kostet anfangs große Überwindung. Aber es ist eine der größten Gnaden, dass wir in unserem Leben immer wieder neu anfangen dürfen – wirklich neu: völlig unbelastet und ohne die Hypotheken von gestern, angenommen in Liebe und versehen mit neuer Kraft. Gott ist barmherzig, und er wünscht sich nichts sehnlicher, als dass wir seine Barmherzigkeit auch in Anspruch nehmen. Wer gebeichtet hat, schlägt eine neue, weiße Seite im Buch seines Lebens auf. (aus You Cat, Nr. 226)

Egal, wann Sie zum letzten Mal beim Beichten waren und egal was Sie auf dem Herzen haben. Wir werden Ihnen zuhören. Als Beichtväter stehen wir unter dem strengen Siegel des Beichtgeheimnisses. Gott schenkt Ihnen gerne einen Neuanfang. Vor der Beichte gönnen Sie sich bitte etwas Zeit in der Kirche zur Sammlung. Vielleicht hilft Ihnen einer der Beichtspiegel im Gebetbuch (Gotteslob ab Nr. 60, in der Kirche ausliegend) um Ihre Gedanken zu sammeln und auf Ihr Leben zu blicken. Wenn Sie dann den Beichtstuhl betreten beichten Sie im Grunde nicht dem Priester sondern Gott. Der Priester hat lediglich die Vollmacht, sie im Namen Gottes von Ihren Sünden loszusprechen.

Mancher sagt: Das mache ich mit Gott direkt aus, dazu brauche ich keinen Priester! Gott will es aber anders. Er kennt uns. Wir mogeln uns über die Sünden hinweg, kehren die Dinge gerne unter den Teppich. Deshalb will Gott, dass wir unsere Sünden aussprechen und sie von Angesicht zu Angesicht bekennen. Darum gilt für Priester: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben. Wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Joh 20,23) (aus You Cat, Nr. 228)

Beichtzeiten

An Werktagen
10.00 Uhr - 12.00 Uhr und 15.00 Uhr - 16.30 Uhr (im Tagesbeichtstuhl vor der Sakristei)
16.30 Uhr - 17.20 Uhr 
(in der Kirche)