Kirche geöffnet
trotz Bauarbeiten!
Veranstaltungen
in der Theatinerkirche
Freunde der Theatinerkirche
Concert Spirituel
Benefizkonzert

HEUTE, Samstag, 23.09.2017

06.30 Uhr
Kirchenöffnung
07.00 Uhr
Hl. Messe
07.30 Uhr
Laudes (Dominikaner)
08.00 Uhr
Hl. Messe
10.00 Uhr
- 12.00 Uhr Beichte
15.00 Uhr
- 17.20 Uhr Beichte
17.00 Uhr
Rosenkranz
17.30 Uhr
Vorabendmesse mit Orgel
18.20 Uhr
Abendgebet (Dominikaner)
19.30 Uhr
Kirchenschließung

Besondere Gottesdienste

24.09. 25. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt
Prediger:
P. Klaus Obermeier OP
Thema:
Der Christ und der Wille Gottes (zu Phil 1,20-24.27a)
Musik:
Missa de Angelis und festliche Orgelmusik, Martin Welzel, Cantor, Johannes Isepy
01.10. 26. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Paul D. Hellmeier OP
Thema:
Warum den Willen des Vaters erfüllen
Musik:
Missa Cantabo Domino von Ludovoco da Viadana (1560-1627)
06.10. Herz-Jesu-Freitag
17.30 Uhr
Herz-Jesu-Messe
06.10. Aussetzung des Allerheiligsten
18.00 Uhr
-18.45 Uhr
08.10. 27. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Paul D. Hellmeier OP
Thema:
Ein böses Ende
Musik:
Missa Sine Nomine von Ludovico da Viadana (1560-1627)
08.10. Konvent der Allerseelenbruderschaft
17.00 Uhr
Rosenkranz, Predigt und Andacht (mit eucharistischem Segen)
09.10. Requiem
08.00 Uhr
der Allerseelenbruderschaft
15.10. 28. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Wolfgang Hariolf Spindler
Thema:
Die Idee der Aula Gottes
Musik:
Missa St. Crucis in G (op. 151) von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) Locus Iste von Anton Bruckner (1824-1896)

Veranstaltungen

28.09. Führung durch die Bibel
18.00 Uhr
-19.00Uhr im Dominikanerkloster (Durchgang nach der Abendmesse durch die Sakristei) mit P. Dr. Klaus Obermeier OP, 1 Petr 1,3-2,10- Die empfangene Taufe verpflichtet zu einem heiligen Leben
12.10. Führung durch die Bibel
18.00 Uhr
-19.00Uhr im Dominikanerkloster (Durchgang nach der Abendmesse durch die Sakristei) mit P. Dr. Klaus Obermeier OP, 1 Petr 2,18-4,19 (in Auswahl)-Sich im Leiden an Jesus halten!
15.10. Versammlung der Dominikanischen Laiengemeinschaft
15.30 Uhr
mit einem Vortrag von Frau Eva Maria Gehrle zum Thema: Elemente christlicher Spiritualität- 2. Offenbarung als Begegnung
18.10. Benefizkonzert der Freunde der Theatinerkirche
19.00 Uhr
-ca. 20.00Uhr Gloria (RV 589) von Antonio Vivaldi (1678-1741) Missa solemnis (KV 337) von Wolfgang A. Mozart P. Robert Mehlhart OP, Leitung

Liebe Besucher der Theatinerkirche!

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Liebe Kirchenbesucher von St. Kajetan,

„Das ist echt retro" – in der Sprache junger Leute heißt das so viel wie: „Das gehört einer vergangenen Zeit an, das ist nicht aktuell, nicht in." In diesem Sinn ist das Rosenkranzgebet heute gewiss retro, denn es stammt aus einer fernen Vergangenheit und wird von immer weniger Menschen praktiziert. Andererseits scheint der Rosenkranz aber so veraltet zu sein, dass er schon wieder cool ist, denn oft sieht man junge Leute, die ihn sich umhängen wie eine Kette. Der Rosenkranz ist also ein stylisches Retro-Accessoire geworden. Freilich ist er noch in einem dritten, ernsthaften Sinn retro, denn lateinisch heißt das ja „zurück", „rückwärts". Und was ist im positiven Sinn rückwärtsgewandter als ein Gebet, in dem 53 Mal ganz weit zurück geschaut wird – zurück bis zum Ursprung des Heils, bis zu dem Augenblick, in dem der Engel Maria die Botschaft brachte, dass Gott aus ihr menschliche Natur annehmen will? „Das ist echt Kult!", könnte man da ausrufen. Ein „Kultfilm" oder ein „Kultbuch" hat eine tiefe Bedeutung für viele Menschen, die dann eine Fangemeinde bilden. Einen „Kultfilm" kann man sich immer wieder anschauen, ein „Kultbuch" immer wieder lesen. Es wird nie langweilig, im Gegenteil, man entdeckt jedes Mal neue Aspekte. Das gilt alles auch vom Rosenkranz! Immer noch beten ihn Millionen Menschen weltweit, ihnen allen bedeutet er sehr viel, und mit seiner Hilfe bedenken sie ihren Glauben stets neu.

Der Rosenkranz ist aber noch in anderer Hinsicht „Kult", denn er ist „Cultus". Wie viele lateinische Wörter hat auch „Cultus" ein reiches Bedeutungsfeld. Es bedeutet Pflege, Verehrung, aber auch Schönheit und Schmuck. Etwas pflegen, das heißt, etwas öfter tun. Was man pflegt, dem schenkt man Aufmerksamkeit. Pflegt man eine Beziehung zu einer Person, dann ehrt man sie. Was man pflegt, das wird dadurch schöner, eben „gepflegt" wie ein Rosengarten oder das eigene Äußere. Pflegt man eine Beziehung, eine Freundschaft, dann wird das Leben schöner. Gilt das nicht alles für den Rosenkranz? Er ist auf Wiederholung angelegt, aus der bewussten, ruhigen Wiederholung schöpft und spendet er Kraft. In ihm verehren wir Maria als Gottesmutter und durch sie hindurch beten wir Gott an und danken ihm für das Große, das er in Christus getan hat. Die beständige Erinnerung an die Geheimnisse unseres Heils prägt den Beter, trägt ihn und tränkt sein Inneres mit Glaube, Hoffnung und Liebe. Wer den Rosenkranz betet, dessen Leben wird schöner, denn der Rosenkranz ist ein Weg, der durch alle Gefahren und Sorgen des Lebens zu einer tiefen Freundschaft mit Gott führt. Führerin und Begleiterin auf diesem Weg ist uns Maria - unsere liebe Frau vom Rosenkranz, deren Fest wir im Oktober begehen.

Mit den besten Segenswünschen Ihr

P. Dr. Paul D. Hellmeier OP, Prior und Kirchenrektor

Der Orden der Predigerbrüder: Die Dominikaner in Süddeutschland und Österreich.