Gottesdienste
in der Theatinerkirche
Veranstaltungen
in der Theatinerkirche
Freunde der Theatinerkirche
 
Concert Spirituel
Benefizkonzert

HEUTE, Freitag, 09.12.2022

06.30 Uhr
Kirchenöffnung
07.30 Uhr
Laudes (Dominikaner)
08.00 Uhr
Hl. Messe
17.30 Uhr
Hl. Messe
19.30 Uhr
Kirchenschließung

Besondere Gottesdienste

11.12. 3. Adventsonntag
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Gaudi in der staaden Zeit
Musik:
Proprium: Gaudete Cantus Missae in Es (op. 109) von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901)
15.12. Rorate-Messe
06.30 Uhr
Rorate-Messe mit Zithermusik
18.12. 4. Adventsonntag
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Thomas Schuster OP
Thema:
Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. (Lk 1,41)
Musik:
Proprium: Rorate caeli Missa in g-Moll (sincere in memoriam, op. 187) für Oberstimmenchor, Orgel und Cello von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) (Arrangement: Robert Mehlhart) O quam admirabile (op. 118 Nr. 3) von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) für Oberstimmen und Orgel
22.12. Rorate-Messe
06.30 Uhr
Rorate-Messe mit Zithermusik
24.12. Heiliger Abend
20.00 Uhr
Christmette mit Trompete, Orgel und Weihnachtsliedern
Prediger:
P. Christophe Holzer OP
Thema:
Weihnachten: Das Geschenk Gottes für uns Menschen
25.12. Hochfest der Geburt des Herrn - Weihnachten
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Yury Shenda OP
Thema:
Licht der Welt
Musik:
Missa brevis in G (KV 140) für Chor, Orchester und Solisten von Wolfgang A. Mozart (1756-1791) und Transeamus usque Betlehem von Joseph Schnabel (1779-1867)
26.12. Hl. Stephanus, erster Märtyrer der Kirche (Zweiter Weihnachtstag)
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Musik:
Missa Brevis in B (KV 275) von Wolfgang A. Mozart (1756-1791) für Solisten, Chor und Orchester und Transeamus usque Betlehem von Joseph Schnabel (1779-1867)
31.12. Hl. Silvester
16.00 Uhr
Jahresschlussandacht
Musik:
Herz und Mund und Tat und Leben (BWV 147), Kantate von Johann Sebastian Bach (1685-1750) für Solisten, Chor und Orchester

Liebe Kirchenbesucher von St. Kajetan!

Am 15. November feiert die Kirche jedes Jahr das Gedenken eines sehr interessanten Heiligen unseres Dominikanerordens. Es ist der hl. Albert der Große. Diesen Beinamen „der Große“ erhielt er schon zu Lebzeiten von seinen Zeitgenossen. Es lohnt sich deshalb, sein Leben ein wenig näher anzuschauen.

Geboren wurde er um das Jahr 1200 in Lauingen an der Donau. Später studierte er in Padua, wo er einen Onkel hatte, und trat dort 1223 in den Dominikanerorden ein. Kurz Zeit später kam er nach Köln, um seine Studien abzuschließen.

Nach seiner Priesterweihe wirkte er in Hildesheim, Freiberg in Sachsen, Regensburg und Straßburg. Schließlich erhielt er 1243 einen Lehrstuhl an der Pariser Universität. Aber schon 1248 wurde er zum ersten Leiter des neuerrichteten Studium generale unseres Ordens in Köln ernannt. Sein berühmtester Schüler war Thomas von Aquin, dessen große Begabung er als erster erkannte und förderte.

Wegen seiner Klugheit und Gerechtigkeit wurde Albert oftmals zum Schiedsrichter in öffentlichen und privaten Streitfragen bestellt, so auch in einem großen Streit zwischen der Stadt Köln einerseits und ihrem Erzbischof andererseits.

Im Jahre 1260 kam er dem Wunsch des damaligen Papstes nach, die Leitung des Bistums Regensburg zu übernehmen. 1262 legte er das Amt nieder, um als einfacher Ordensmann ins Kloster zurück zu kehren.

Albert widmete sich wieder der Wissenschaft und lebte in den folgenden Jahren in Würzburg, Straßburg und Köln. In Köln lehrte und schrieb er noch bis zwei Jahre vor seinem Tod. Er starb in Köln am 15. November 1280.

Albert beherrschte das ganze philosophische und naturwissenschaftliche Wissen seiner Zeit. Er erschloss dem christlichen Abendland die Welt der aristotelischen Philosophie. Seinen Zeitgenossen musste er, der Mann, der alles wusste, geradezu unheimlich vorgekommen sein.

Am 16. Dezember 1931 wurde Albert der Große heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer erhoben.

Das Grab des hl. Albert befindet sich in der Krypta der Kirche St. Andreas in Köln. Diese Kirche wird seit 1947 von Dominikanern betreut. Anlässlich des 700. Todestages am 15. November 1980 besuchte der hl. Papst Johannes Paul II dieses Grab, um dort zu beten und seine Verehrung dieses Heiligen auszudrücken.

Gerne hoffe ich, dass diese knappe Lebensbeschreibung Ihnen diesen Heiligen unseres Ordens ein wenig näher gebracht hat.

Ihr

P. Christophe Holzer OP, Seelsorger an St. Kajetan

Der Orden der Predigerbrüder: Die Dominikaner in Süddeutschland und Österreich.