Kirche geöffnet
trotz Bauarbeiten!
Veranstaltungen
in der Theatinerkirche
Freunde der Theatinerkirche
Concert Spirituel
Jubiläums-Benefizkonzert

HEUTE, Freitag, 20.01.2017

06.30 Uhr
Kirchenöffnung
07.00 Uhr
Hl. Messe
07.30 Uhr
Laudes (Dominikaner)
08.00 Uhr
Hl. Messe
10.00 Uhr
- 12.00 Uhr Beichte
15.00 Uhr
- 17.20 Uhr Beichte
17.00 Uhr
Rosenkranz
17.30 Uhr
Hl. Messe
18.10 Uhr
Abendgebet (Dominikaner)
20.00 Uhr
Kirchenschließung

Besondere Gottesdienste

22.01. 3. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Christophe Holzer OP
Thema:
Kommt her, folgt mir nach
Musik:
Missa Brevis von Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594)
29.01. 4. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Christophe Holzer OP
Thema:
Die Seligpreisungen und die Gerechtigkeit Gottes
Musik:
Missa Aeterna Christi Munera von Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594)
03.02. Herz-Jesu-Freitag
17.30 Uhr
Herz-Jesu-Messe
03.02. Aussetzung des Allerheiligsten
18.00 Uhr
-18.45 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten
05.02. 5. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Was heißt: missionieren?
Musik:
Missa Sine Nomine von Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594)
12.02. 6. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Es zählen Liebe und Glaube
Musik:
Missa Iste Confessor von Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594)

Veranstaltungen

26.01. Führung durch die Bibel
18.00 Uhr
-19.00 Uhr mit P. Dr. Klaus Obermeier OP im Dominikanerkloster (Durchgang nach der Abendmesse durch die Sakristei) Apg 16,6-17,34- Paulus bringt das Evangelium nach Europa
09.02. Führung durch die Bibel
18.00 Uhr
-19.00 Uhr mit P. Dr. Klaus Obermeier OP im Dominikanerkloster (Durchgang nach der Abendmesse durch die Sakristei) Apg 19,21-21,17-Die letzte Reise des Paulus nach Jerusalem

Liebe Besucher der Theatinerkirche!

Herzlich willkommen auf den Internetseiten von St. Kajetan.

Liebe Kirchenbesucher von St. Kajetan,

die deutsche Sprache kennt den schönen Ausdruck „etwas einläuten". So spricht man z.B. davon, dass „eine neue Ära" oder „ein Neues Jahr" oder einfach nur „der Abend eingeläutet" wird. In den beiden zuletzt genannten Fällen ist die Rede vom Einläuten mehr als ein bloßes Sprachbild, denn tatsächlich lassen die Kirchenglocken ihren Ruf seit Jahrhunderten am Abend oder zum Beginn eines neuen Jahres über Stadt und Land erschallen. In manchen Gegenden hat sich auch der schöne Brauch gehalten, am Samstag um 15.00 Uhr „den Sonntag einzuläuten." Als Christen dürfen wir den Ruf der Glocken als Freudenruf entgegennehmen, denn ihr volltönender und doch heller Klang erinnert uns daran, dass Gott mit uns ist, dass uns seine Liebe schon jetzt in diesem Leben trägt und dass er uns einst in seiner Ewigkeit vollenden will. Der Ruf der Glocken ist aber auch zu verstehen als Ruf zur inneren Sammlung und zur Achtsamkeit auf die eigene Beziehung zu Gott.

Seit die außen und inwendig bestens renovierten Türme unserer Kirche wieder vom Baugerüst befreit sind, ertönen auch die fünf Glocken von St. Kajetan wieder über den Dächern, in den nahen Straßen und auf den Plätzen Münchens. Nach kurzer Pause durften sie sich, mit neuen Aufhängungen versehen, auch beim Einläuten des Neuen Jahres 2017 wieder beteiligen. Ihrer Größe nach aufgezählt heißen sie St. Kajetansglocke (Ton h°), St. Michaelsglocke (Ton d‘), Allerseelenglocke (Ton e‘), Dominikusglocke (Ton g‘) und Wetterglocke (Ton a‘). Die Umschriften der Allerseelen- und der Wetterglocke bitten den Herrn in lateinischer Sprache um ewige Ruhe für die Verstorbenen, bzw. um Befreiung von Blitz und Unwetter. Auf der Kajetansglocke ist zu lesen: „Vor Pest, Hunger und Krieg bewahre uns, Herr Jesus Christus, auf die Fürbitte des Hl. Kajetan", während die Umschrift der Dominikusglocke in Anlehnung an einen Ausspruch des hl. Ordensgründers dazu auffordert, „mit Gott oder von Gott zu sprechen". Die anrührendste Prägung trägt die St. Michaelsglocke: „Ich bin der tönende Rest der Glocken von St. Michael, im Flammenmeer vom 25. April 1944 verschmolzen. Ich wurde neu geformt im Hl. Jahr 1950, als das Tonnengewölbe in St. Michael eingezogen wurde." Damit ist die St. Michaelsglocke ein Zeichen der Hoffnung, denn sie bezeugt, wie sich unsere Stadt und das kirchliche Leben nach den verheerenden Zerstörungen des vom NS-Gewaltstaat entfesselten Weltkriegs wieder erholten. Die St. Michaelsglocke ist aber auch eine Mahnung an uns alle, den Frieden im Großen wie im Kleinen nach Kräften wertzuschätzen, zu festigen, und - wo nötig - wieder herzustellen. Gott gebe uns dazu Kraft und Klugheit im Neuen Jahr 2017!

Mit den besten Segenswünschen Ihr

P. Paul D. Hellmeier OP, Kirchenrektor und Prior

Der Orden der Predigerbrüder: Die Dominikaner in Süddeutschland und Österreich.