Gottesdienste
in der Theatinerkirche
Veranstaltungen
in der Theatinerkirche
Freunde der Theatinerkirche
Concert Spirituel
Benefizkonzert

HEUTE, Sonntag, 13.10.2019

06.30 Uhr
Kirchenöffnung
08.15 Uhr
Hl. Messe mit Predigt
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
12.00 Uhr
Hl. Messe mit Predigt
17.00 Uhr
mit Rosenkranz, Predigt und Andacht sowie eucharistischem Segen
18.00 Uhr
Rosenkranz
18.30 Uhr
Hl. Messe mit Predigt und Orgel
19.30 Uhr
Kirchenschließung

Besondere Gottesdienste

13.10. Konventsandacht
17.00 Uhr
mit Rosenkranz, Predigt und Andacht sowie eucharistischem Segen
13.10. 28. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Der dankbare Samariter
Musik:
Proprium: Si iniquitates observaveris Missa Sine Nomine von Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594)
14.10. Requiem
08.00 Uhr
für die verstorbenen Mitglieder der Allerseelenbruderschaft
20.10. 29. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Klaus Obermeier OP
Thema:
Die Kirche als Ort der Gegenwart Gottes (zum Kirchweihfest)
Musik:
Proprium: Terribilis est locus iste Missa St. Crucis in G (op.151) von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) Locus Iste von Anton Bruckner (1824-1896)
27.10. 30. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Christophe Holzer OP
Thema:
Gott und die Sünder
Musik:
Proprium: Laetetur cor Missa Aeterna Christi Munera von Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594)

Veranstaltungen

20.10. Versammlung der Dominikanischen Laiengemeinschaft
15.30 Uhr
im Dominikanerkloster, Salvatorplatz 2a, mit einem Vortrag von P. Dr. Klaus Obermeier OP, zur Reihe Wichtige Themen der Bibel 2. Alter und Neuer Bund
24.10. Führung durch die Bibel
18.00 Uhr
-19.00 Uhr im Dominikanerkloster (Durchgang nach der Abendmesse durch die Sakristei) mit P.Dr. Klaus Obermeier OP, Am 5,18-6,14 - Der Prophet als Anwalt der Armen und Schwachen

Liebe Besucher der Theatinerkirche!

Herzlich willkommen auf den Internetseiten von St. Kajetan.

Liebe Kirchenbesucher von St. Kajetan,

finden Sie nicht auch, dass die Plattitüde „Die Welt dreht sich immer schneller" tatsächlich zutrifft? Was an technischen Geräten und Anwendungen gestern noch hochmodern war, ist morgen schon wieder völlig veraltet. Und viele von uns stehen fast täglich unter irgendeinem zeitlichen Druck. Ständig sind sogenannte „deadlines"(zu Deutsch: Fristen) einzuhalten, Reisen und Termine wollen Monate, wenn nicht gar Jahre im Voraus geplant sein, aber zugleich soll man auch stets so schnell wie möglich auf Nachrichten und Anfragen antworten, die einen von einer Sekunde auf die andere auf elektronischem Wege erreichen. Und dann erleben wir auch das Paradoxon, dass einem die modernen Kommunikations- und Verkehrsmittel unglaublich viel Zeit ersparen, dass zugleich aber auch die Ungeduld und Unzufriedenheit steigt, wenn sich ein Zug verspätet und man eine halbe oder eine ganze Stunde warten muss, wenn die Internetverbindung einmal etwas länger braucht, oder wenn man im Supermarkt einige Minuten an der Kasse stehen muss. So jagen wir einerseits virtuell und real durch die Welt, andererseits haben wir gefühlt immer weniger Zeit.

Vielleicht hilft es da, sich wieder daran zu erinnern, dass unsere Zeit, das heißt unsere Lebenszeit hier auf Erden, eigentlich ein Geschenk ist. Denn der „Herr der Zeit" ist immer noch Gott und nicht irgendein Internet-Konzern oder ein sogenanntes Start-up. Wir wissen doch gar nicht, wieviel Zeit uns noch bleibt, ja nicht einmal, was genau uns der nächste Tag bringen wird. Gott aber weiß es und er will, dass wir unsere Zeit sinnvoll nutzen. Denn er schenkt uns die Lebenszeit, damit wir dem Nächsten nützlich sind, selber als Persönlichkeiten wachsen und ihn, den Schöpfer und Erlöser, immer tiefer ehren und inniger lieben.

Damit all dies in unserer hektischen Ära gelingen kann, muss man zuallererst immer wieder zur Ruhe kommen, bei sich selber Einkehr halten und über das eigene Leben nachdenken; und zwar nicht unbedingt nur unzufrieden und grüblerisch, sondern durchaus auch dankbar: Was ist mir oder uns mit Gottes Hilfe gelungen? Was hat er mir und uns unverdient geschenkt (die wahren und schönsten Geschenke des Lebens sind ja immer unverdient)? Wo hat er mich und andere vor Schaden bewahrt? Aus solchen Gedanken heraus entspinnt sich dann oft wie von selbst ein Gebet in vertrauender, dankender oder auch bittender Zwiesprache mit dem „Herrn der Zeit", der „gestern, heute und in Ewigkeit" ist (vgl. Hebr 13, 8). So manche Ansprüche, die wir selber oder andere an das vermeintlich perfekte Ausschöpfen unserer Lebenszeit stellen, und die uns doch nur immer tiefer in die Hektik treiben, werden sich dann aus der Erfahrung des Gebets heraus relativieren. Denn wer betet, der weiß: Die beste Zeit ist die Zeit mit Gott und vor Gottes Angesicht! Es ist also alle Anstrengung und Tagesplanung wert, pünktlich zur Heiligen Messe zu erscheinen und die täglichen Gebete getreu zu verrichten. Gott gibt uns alle Zeit unseres Lebens, nehmen auch wir uns genügend Zeit für ihn!

Mit den besten Segenswünschen Ihr

P. Dr. Paul D. Hellmeier OP, Kirchenrektor

Der Orden der Predigerbrüder: Die Dominikaner in Süddeutschland und Österreich.