Kirche geöffnet
trotz Bauarbeiten!
Veranstaltungen
in der Theatinerkirche
Freunde der Theatinerkirche
Concert Spirituel
Benefizkonzert

HEUTE, Donnerstag, 26.04.2018

06.30 Uhr
Kirchenöffnung
07.00 Uhr
Hl. Messe
07.30 Uhr
Laudes (Dominikaner)
08.00 Uhr
Hl. Messe
10.00 Uhr
- 12.00 Uhr Beichte
15.00 Uhr
- 17.20 Uhr Beichte
17.00 Uhr
Rosenkranz
17.30 Uhr
Hl. Messe
18.00 Uhr
Führung durch die Bibel
18.10 Uhr
Abendgebet (Dominikaner)
19.30 Uhr
Kirchenschließung

Besondere Gottesdienste

29.04. 5. Sonntag der Osterzeit
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Paul D. Hellmeier OP
Thema:
Ruhige Zuversicht statt Angst und Panik
Musik:
Messa da Capella (1641) von Claudio Monteverdi (1567-1643) und Magnificat secondo ( aus der Selva morale e spirituale, 1641)
02.05. Maiandacht
17.00 Uhr
Andacht mit Orgelmusik
06.05. 6. Sonntag der Osterzeit
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Christophe Holzer OP
Thema:
In Jesus Christus begegnet uns die göttliche Liebe
Musik:
Messa da Capella (1650) von Claudio Monteverdi (1567-1643 ) Magnificat Primi Toni von Orlando di Lasso (1532-1594)
09.05. Maiandacht
17.00 Uhr
Andacht mit Orgelmusik
10.05. Christi Himmelfahrt
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Himmel, Herrschaft, Zeiten.
Musik:
Cantus Missae in Es (op.109) von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) Abendlied von Josef Gabriel Rheinberger
13.05. 7. Sonntag der Osterzeit
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit Gregorianischem Choral
Prediger:
P. Christophe Holzer OP
Thema:
Freude am Glauben und Freude an Gott
Musik:
Missa Lux et Origo
16.05. Maiandacht
17.00 Uhr
Andacht mit Orgelmusik
20.05. Pfingstsonntag
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Christophe Holzer OP
Thema:
Der Heilige Geist und das Leben der Christen
Musik:
Missa Veni Creator Spiritus von Giuseppe Antonio Bernabei (1649-1732) dem Kurfürsen Maximilian Emanuel von Bayern gewidmet) If Ye Love Me von Thomas Tallis (1505-1585)
21.05. Pfingstmontag
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Musik:
Veni Sancte Sprititus(KV 47) von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Orgelsolo Messe (KV 259) von Wolfgang Amadeus Mozart für Chor, Orchester und Solisten, mit der neuen Vokalkapelle der Theatinerkirche
23.05. Maiandacht
17.00 Uhr
Andacht mit Orgelmusik

Veranstaltungen

26.04. Führung durch die Bibel
18.00 Uhr
-19.00 Uhr im Dominikanerkloster mit P. Dr. Klaus Obermeier OP, Offb 4, 1-5,14-Die eröffnende Himmelsvision
28.04. Lange Nacht der Musik
20.00 Uhr
in Kooperation mit der Erzdiözese München und Freising - Kulturmanagement, Trompeter Martin Horbach eröffnet die Lange Nacht mit einer Fanfare von der Kanzel
28.04. Lange Nacht der Musik
20.15 Uhr
Vivaldi! Domine ad adiuvandum me festina (RV 593) und Magnificat (RV 610)
28.04. Lange Nacht der Musik
21.15 Uhr
Kammeroratorium-Meditationen über St. Johannes von Jazzbassist Gustavo Brinholi
28.04. Lange Nacht der Musik
22.15 Uhr
Come as you are, Offenes Singen zum Zuhören und Mitsingen mit P. Robert Mehlhart OP
28.04. Lange Nacht der Musik
23.15 Uhr
Komplet. Nachtgebet mit Gregorianischem Choral. Karten für die Lange Nacht erhalten Sie an der Abendkasse der Theatinerkirche
17.05. Führung durch die Bibel
18.00 Uhr
-19.00Uhr im Dominikanerkloster mit P. Dr. Klaus Obermeier OP, Offb 6, 1-8,1-Die sieben Siegel und ihre Folgen
20.05. Versammlung der Dominikanischen Laiengemeinschaft
15.30 Uhr
im Dominikanerkloster mit einem Vortrag von P. Dr. Klaus Obermeier OP, zur Themenreihe: Elemente der christlichen Spiritualität: 8. Der Aufstieg des Menschen zu Gott nach Meister Eckhart

Liebe Besucher der Theatinerkirche!

Herzlich willkommen auf den Internetseiten von St. Kajetan.

Liebe Kirchenbesucher von St. Kajetan,

aufgrund des frühen Ostertermins in diesem Jahr feiern wir schon am 10. Mai das Hochfest „Christi Himmelfahrt." Dem eiligen Zuhörer mutet der lukanische Bericht vom Aufstieg Christi vielleicht wie ein naives Märchen oder wie ein Mythos an: Ein Mensch wird in die Luft gehoben, bis er irgendwo „oben" verschwindet, andere Menschen schauen staunend zu, himmlische Boten tauchen auf und ergreifen das Wort. Eine märchenhaft-naive oder mythologische Erzählung?

Der Bericht des Lukas ist nichts weniger als das! Denn er steckt voll Theo-logie und Christo-logie, d.h. voll sinnvoller Rede über Gott und Christus, die auch heute noch viel zu sagen hat. Worum geht es Lukas? Zunächst berichtet er von der endgültigen Aufnahme des Auferstandenen in die ganz andere Welt, in die Ewigkeit. Dass er dies als eine nach oben gerichtete Bewegung schildert, kann durchaus einen historischen Kern haben. Schließlich erzählen alle Evangelien von einer grundsätzlich verwandelten, andersartigen und uns fremden Körperlichkeit des Auferstandenen. Freilich ist die Art und Weise des Berichts voll theologischer Symbolik: So wird Jesus von einer Wolke aufgenommen, wobei die Wolke schon im Alten Testament für Gottes geheimnisvolle Gegenwart und Herrlichkeit steht. Die Aufnahme in die Höhe heißt damit Entrückung zu Gott. Oder mit anderen Worten: zum Thron und zur Rechten Gottes, womit das Neue Testament ausdrückt, dass Jesus von nun an zusammen mit Gott regiert.

Lukas ist es wichtig, dass die Apostel, diese ganz konkreten Menschen aus Galiläa, Augenzeugen des Geschehens sind. Wenn sie ihrem Meister lange nachschauen, dann wird darin die Wehmut des Abschieds greifbar. Aus Sehnsucht schauen sie Jesus nach, nicht aus staunender Sensationslust. Nicht nur ihre Augen richten sich also nach oben, sondern auch ihre Herzen.

Zwar ist heutzutage allerorten und auch in der Kirche viel vom „Geerdet-Sein" die Rede und davon, dass man „mit beiden Beinen auf dem Boden" stehen muss - was notwendig und gut ist - aber dem Christen muss es ebensosehr um das höhere Leben gehen. Denn was bleibt von der christlichen Existenz, wenn man es nicht mehr für möglich oder nötig hält, sich durch das Gebet mit der höheren Welt Gottes zu verbinden? Oder was bleibt dem Christen, wenn er nicht mehr glaubt und hofft, dass einen Gott sozusagen „von oben" mit einer besonderen Gnadengabe heiligen will? Ein Christ, der verlernt hat, sich täglich „nach oben" auszustrecken, versinkt im Stress und im Einerlei dieser Welt. Wer sich dagegen immer wieder zu Christus hin erhebt, der erfährt etwas von der Größe und Schönheit Gottes und findet außerdem eine bessere „Über-Sicht" über das eigene Leben.

Mit den besten Segenswünschen Ihr

P. Dr. Paul D. Hellmeier OP, Prior und Kirchenrektor

Der Orden der Predigerbrüder: Die Dominikaner in Süddeutschland und Österreich.