Kirche geöffnet
trotz Bauarbeiten!
Veranstaltungen
in der Theatinerkirche
Freunde der Theatinerkirche
Concert Spirituel
Benefizkonzert

HEUTE, Dienstag, 20.02.2018

06.30 Uhr
Kirchenöffnung
07.00 Uhr
Hl. Messe
07.30 Uhr
Laudes (Dominikaner)
08.00 Uhr
Hl. Messe
10.00 Uhr
- 12.00 Uhr Beichte
15.00 Uhr
- 17.20 Uhr Beichte
17.00 Uhr
Rosenkranz
17.30 Uhr
Hl. Messe
18.10 Uhr
Abendgebet (Dominikaner)
19.30 Uhr
Kirchenschließung

Besondere Gottesdienste

23.02. Kreuzwegandacht
17.00 Uhr
Andacht mit Orgel
25.02. 2. Sonntag der Fastenzeit
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Wolfgang Hariolf Spindler
Thema:
Tabor-Erlebnisse
Musik:
Mass for four voices von William Byrd (1540-1623)
25.02. Konvent der Allerseelenbruderschaft
17.00 Uhr
mit Rosenkranz, Predigt , Andacht
26.02. Requiem
08.00 Uhr
für die verstorbenen Mitglieder der Allerseelenbruderschaft

Veranstaltungen

22.02. Führung durch die Bibel
18.00 Uhr
bis 19.00 Uhr im Dominikanerkonvent mit P. Dr. Klaus Obermeier OP, Joh 15,18-16,33- Wie soll es nach dem Tod Jesu mit den Jüngern weiter gehen?

Liebe Besucher der Theatinerkirche!

Herzlich willkommen auf den Internetseiten von St. Kajetan.

Liebe Kirchenbesucher von St. Kajetan,

am 6. Januar feiern wir „Heilig Drei König", der offizielle Titel dieses Hochfestes lautet „Erscheinung des Herrn" oder lateinisch „Epiphania Domini", wobei „Epiphania" eine Direktübernahme aus dem Griechischen ist. Das griechische Hauptwort „Epiphaneia" leitet sich von dem Verb „epiphainomai" ab, das „sich zeigen, zum Vorschein kommen, sich sehen lassen, erscheinen" bedeutet. Dieses Verb ist im Griechischen positiv besetzt, in dem Sinne, dass das sich Zeigende etwas Großes und Beachtliches ist. „Epiphaneia" bedeutet daher nicht nur „Erscheinung", sondern auch „Würde" und „Ruhm".

Einerseits hat nun die Geschichte der Sterndeuter gewiss etwas Großartiges. Da sind der Stern und seine Botschaft von einem neugeborenen König, der wunderbare Weg dieses Sterns und schließlich die geheimnisvollen, seltenen und kostbaren Geschenke der Sterndeuter. Andererseits: Was fanden sie am Ziel ihrer Reise denn Großartiges vor? Sie stießen auf einen hilflosen Säugling, der in einer Futterkrippe lag - das Kind einfacher Leute, geboren in einem Stall in der Kleinstadt Bethlehem. Und sie fanden Maria, die wohl mädchenhafte Mutter dieses Kindes, die kaum über das Nötigste verfügte, um ihr Neugeborenes zu versorgen. War da der Palast des Herodes nicht viel prächtiger? Seine Hofhaltung, die Prachtgewänder, die erlesenen Speisen? War Jerusalem, die antike Weltstadt mit ihrer gewaltigen Tempelanlage, ihren Palästen und Plätzen nicht viel eindrucksvoller? Waren die Schriftgelehrten, die „Intellektuellen", nicht viel interessantere Gesprächspartner?

Nein! Die Sterndeuter aus dem Osten waren anderer Meinung! Erst in Bethlehem fielen sie nieder und huldigten. Sie ließen sich nicht blenden vom falschen Glanz, vom vermeintlichen, weil vergänglichen Ruhm der Weltstadt, von der geheuchelten Freundlichkeit des Herodes. Das Licht des Glaubens ließ sie gerade im Kleinen die wahre Größe Gottes sehen, gerade in dem Kind in der Krippe erkannten sie seine Herrlichkeit. Denn wer wirklich groß ist, der knechtet nicht, der protzt nicht, der blendet nicht. Wer wirklich groß ist, der dient und steht anderen bei. „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen (Mt 20, 28)", wird das Kind einmal als Erwachsener über sich selbst sagen. Und: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Denn ich bin gütig und von Herzen demütig (Mt 11, 28; 29b)." Beten wir, dass auch wir immer mehr vom Licht des Glaubens erfüllt werden, um Gott in Jesus Christus zu erkennen und um stets unterscheiden zu können zwischen allem trügerischen Schein und Gottes wahrem Glanz.

Mit den besten Segenswünschen Ihr

P. Dr. Paul D. Hellmeier OP, Prior und Kirchenrektor

Der Orden der Predigerbrüder: Die Dominikaner in Süddeutschland und Österreich.