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Freunde der Theatinerkirche
Concert Spirituel
Benefizkonzert

HEUTE, Sonntag, 27.09.2020

Gedenktag Hl. Vinzenz von Paul

06.30 Uhr
Kirchenöffnung
08.15 Uhr
Hl. Messe mit Predigt
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
12.00 Uhr
Hl. Messe mit Predigt
18.00 Uhr
Rosenkranz
18.30 Uhr
Hl. Messe mit Predigt und Orgel
19.30 Uhr
Kirchenschließung

Besondere Gottesdienste

27.09. 26. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Paul D. Hellmeier OP
Thema:
Das Christuslied im Philipperbrief - ein Glaubenszeugnis für die Gottheit des Menschen Jesus
Musik:
Missa in C (Orgelsolomesse, KV 259 von Wolfgang A. Mozart (1756-1791) Kirchensonate in C (KV 263) von Wolfgang A. Mozart (1756-1791)
02.10. Herz-Jesu-Freitag
17.30 Uhr
Herz-Jesu-Messe
02.10. Herz-Jesu-Freitag
18.00 Uhr
-18.45 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten
04.10. 27. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Wolfgang Hariolf Spindler OP
Thema:
Die sauren Beeren des Kirchenbetriebs
Musik:
Ursulinen-Messe (KV 69) von Wolfgang A. Mozart (1756-1791) für Chor, Orchester und Solisten, Kirchensonate in D (KV 69) von Wolfgang A. Mozart Proprium: In Voluntate tua, Domine
11.10. 28. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Die Hochzeit des Königs
Musik:
Proprium: Si iniquitates observaveris Messa da Capella ( aus der Selva morale e spirituale, 1641) von Claudio Monteverdi (1567-1643)
11.10. Konventsandacht
17.00 Uhr
mit Rosenkranz, Predigt und Andacht sowie eucharistischem Segen
12.10. Requiem
08.00 Uhr
für die verstorbenen Mitglieder der Allerseelenbruderschaft
18.10. 29. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Innocent Smith OP
Thema:
Ein Herz, das aufrichtig dient
Musik:
Proprium: Terribilis est locus iste Missa St. Crucis in G (op.151) von Josef Gabriel Rheinbeger (1839-1901) Locus Iste von Anton Bruckner (1824-1896)
25.10. 30. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Klaus Obermeier OP
Thema:
Die Freude des Christen (zu 1 Thess 1,5c-10)
Musik:
Proprium: Laetetur cor Missa Lauda Sion von Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594)

Liebe Besucher der Theatinerkirche!

Der Besuch von Gottesdiensten in der Theatinerkirche ist derzeit im Rahmen eines umfassenden Schutzkonzeptes möglich. Bitte beachten Sie hierzu folgende Punkte:

Beim Betreten der Kirche, beim Verlassen des Sitz- oder Stehplatzes sowie beim Verlassen der Kirche muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Alle Teilnehmer, die nicht unter einem Dach leben, wie z.B. in Familien oder in geistlichen Gemeinschaften, müssen einen Abstand von mindestens 2 Metern einhalten.

Für den Gottesdienst stehen ca. 90-110 Sitzplätze zur Verfügung. Die Sitzplätze sind bereits gekennzeichnet. Teilnehmer, die unter einem Dach leben (s.o.) dürfen zusammen sitzen.

Auch die Besucher, die stehend am Gottesdienst teilnehmen, haben den Sicherheitsabstand zu beachten.

Sobald es die offiziellen Vorgaben erlauben, wird die Vokalkapelle der Theatinerkirche (vormals königliche Hofkapelle) wieder ihren gewohnten musikalischen Dienst aufnehmen. Bis dahin musiziert im Lateinischen Hochamt am Sonntag unsere Orgel sowie Solisten der Vokalkapelle.



Liebe Kirchenbesucher von St. Kajetan,

am 29. September feiert die Kirche das Fest der heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Rafael. Drei Tage später gedenkt sie der heiligen Schutzengel. Vorstellungen von Engeln sind auch außerhalb der Kirche hoch im Kurs. Geht man in einer Buchhandlung an den immer größer werdenden Regalen für allerhand esoterische oder Ratgeber-Literatur vorbei, stößt man dort auch auf Bücher über „Engel“. Auch in unserer Alltagssprache sind „Engel“ präsent. Eltern und Großeltern nennen ihre kleinen Kinder „mein Engel“. Menschen, die einem in einer großen Notsituation geholfen haben, lobt man als „Engel“. Auch von „Schutzengeln“ spricht man, wenn man selbst oder jemand anderer in unerwarteter und außerordentlicher Weise vor einem Unglück bewahrt wurde.

Alle diese Redeweisen bezeugen die gute Meinung, die wir Menschen von den Engeln haben. Aber was hat es in der Katholischen Kirche mit den Engeln auf sich? Zunächst einmal sind die Engel in der Bibel sehr stark präsent, und zwar in beiden Testamenten. Ein Engel tritt schon in der Geschichte vom Sündenfall auf, Engel erscheinen helfend und lehrend den Vätern und Müttern Israels und stehen den Propheten bei. Auch die Psalmen sprechen oft von ihnen. Der Engel Gabriel bringt Maria die Botschaft von der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus. Engel sind bei seiner Geburt anwesend, ein Engel stärkt ihn in der Todesangst am Ölberg, Engel verkünden seine Auferstehung und deuten seine Himmelfahrt. Auch die Apostel erfahren danach mehrmals ihre Hilfe. In all dem zeigen sich die Engel als Gott anbetende und ihm als Boten (griech: „Angeloi“) dienende Geistwesen. „Sie sind da seit der Welterschaffung und im Laufe der ganzen Heilsgeschichte; sie künden von ferne oder von nahe das Heil an und dienen dem göttlichen Plan, es zu verwirklichen (KKK 332).“ Laut kirchlicher Lehre sind sie von Gott geschaffene personale, unsterbliche, rein geistige, körperlose Wesen (KKK 327-330).

Was aber sagt uns ihre Existenz für unser Leben? Hierzu nur einige Gedanken: Zunächst weisen uns die Engel auf die unermessliche Größe des Schöpfers, der neben der materiellen Welt noch eine rein geistige schuf, eine Welt voll Konzentration und innerer Sammlung, eine Welt voll Glanz und Herrlichkeit. Sodann können uns ihre Reinheit und ihre Demut, also ihr Mut, Gott und den Menschen vorbehaltlos zu dienen, inspirieren. Ein großer Trost in den Beschwernissen, Gefahren und Ängsten unseres Lebens ist uns ihre Gegenwart: Wir sind nicht allein! Gute, von Gott gesandte Geister begleiten uns. Und schließlich erinnern sie uns an die größte Aufgabe unseres Lebens, nämlich Gott treu zu bleiben, in allem das Gute zu tun und dem Bösen zu widerstehen. Bei all dem wollen uns die Schutzengel helfen. Zuletzt sei an die ausdrucksstarken hebräischen Namen der drei Erzengel, die wir am 29. September feiern, erinnert. Diese Namen heben wichtige Aspekte unseres Glaubens an den dreifaltigen Gott hervor: „Michael“ stellt die rhetorische Frage: „Wer ist wie Gott?“ (Antwort: Niemand!), „Gabriel“ bedeutet: „Gott ist meine Kraft!“ und „Rafael“ sagt uns: „Gott heilt!“

Mit den besten Segenswünschen Ihr

P. Dr. Paul D. Hellmeier OP, Kirchenrektor

Der Orden der Predigerbrüder: Die Dominikaner in Süddeutschland und Österreich.